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Das Wetter Mit einem Wort: heiß. Wir durften während der zwei Wochen ca. 30 Minuten leichtes Tröpfeln genießen. Um die Mittagszeit hatten wir immer über 30-35 °C. Und Schatten sind in der freien maltesischen Wildbahn kaum zu finden. Wenn man plant, sich auch ein wenig von der Insel anzuschauen, ist der Urlaub im September oder Oktober sicher gut terminiert. Der Hochsommer auf Malta dürfte extrem heiß sein. Sehenswertes Malta selbst hat kulturgeschichtlich insofern wenig zu bieten, als sich Malta kulturell nicht eigenständig entwickeln konnte. Malta war immer irgendwelchen Einflüssen anderer Kulturkreise ausgesetzt. Türken, Phönizier, Römer, Mauren: Alle waren sie dort. Die letzte Kolonialmacht stellten die Engländer; entsprechend ist Malta ein britisch geprägtes Land. Allein in der Frühgeschichte kann Malta mit einer neusteinzeitlichen (neolithischen) Hochkultur aufwarten. Davon zeugen auch heute noch beeindruckende Tempelanlagen (ca. 5000 Jahre alt) und ein Hypogäum (das wir leider nicht besuchen konnten). Das Hypogäum hat sehr begrenzte Öffnungszeiten und ermöglicht pro Tag nur wenigen kleinen Gruppen den Besuch. Aber man sollte den Besuch auf keinen Fall versäumen (telefonische Anmeldung ist wohl möglich). Zum Anderen bietet die Natur durchaus spektakuläre Anblick: Fantastisch blaues, kristallklares Wasser oder riesige Felsformationen. Auch wenn z. B. das „Blaue Fenster“ mit Touri-tauglichen Geschichten geschmückt wird: sehenswert ist es allemal. |