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Malta - September 2001

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Einleitung

Malta: Heiß, trocken, staubig, klein, felsige Strände, englisches Frühstück, alte klapprige Busse. Und da soll man Urlaub machen? Japp!

Malta ist sicherlich nicht für Strandurlauber geeignet. Wobei man auch dort einschränken muss: Ende September ist es immer noch heiß und dann sind die wenigen (aber sehr schönen Strände) auch nicht übervölkert. Aber Malta ist zu schade für "nur mal 'n Strandurlaub".


Tiefe Spuren im Gestein
(Herkunft bis heute ungeklärt)

Das Hotel

Das 3*-Hotel „Soreda“ lag in einer ruhigen Gasse von St. Pauls Bay. Die Ausstattung war in Ordnung. Leider hatten wir aber doch einige Probleme; zwar nicht tragisch, aber teilweise nervend und sehr ärgerlich.

Was uns sehr enttäuschte war das angekündigte Frühstück: Malta ist englisch geprägt und entsprechend ist das Frühstück. Laut Katalog sollte es allerdings auch kontinentales Frühstück geben. Das Kontinentale beschränkte sich auf eine Sorte Wurst und eine Sorte Käse, die auch nicht wirklich ständig wechselten. Ansonsten englisch: labberige Würstchen; warme Tomaten, Toast, Rührei (das sehr gut war, aber wer mag schon 14 Tage Rührei), Bohnen. Auch wenn das einheimische Brot sehr lecker war; nach einigen Tagen war die Frühstücksvorfreude stark gedämpft. Wir hatten das Hotel explizit wegen des annoncierten kontinentalen Frühstücks gewählt: Das war entsprechend enttäuschend.

Das Abendessen war ok für den Hotelstandard, aber ist 14 Tage lang auch nur schwer zu ertragen; im Prinzip gab es immer wieder die gleichen Dinge in leichten Variationen. Allerdings wurde zum Ende des Abendessens hin mit dem Eindecken für das Frühstück begonnen; die Folge: Nervende Unruhe und Vernachlässigung der anwesenden Gäste. Als wir uns darüber dann an der Rezeption beschwerten, erdreistete sich der Catering-Manager am nächsten Tag uns zurechtzuweisen und meinte uns auffordern zu müssen, in Zukunft unsere Beschwerden bei ihm persönlich vorzutragen. Das war – gerade in der Art und Weise – die unglaublichste Frechheit, die ich je in einem Hotel erlebt habe.

Das letzte größere Problem. Wir hatten eines Abends Ameisen im Zimmer (nicht tragisch; kommt ja gerade in südlicheren Ländern leicht mal vor). Der Portier half sofort mit Insektenvernichter für die Nacht aus. Und wir erhielten die Zusage, dass am nächsten Vormittag das Problem beseitigt würde. Als wir am nächsten Abend zurück ins Hotel kamen, war nicht nur das Problem nicht behoben; auch die toten Ameisen lagen noch im Zimmer herum. Nach erneuter Aufforderung begann man, sich dann zu kümmern.

Diese unangenehmen Dinge haben wir sowohl dem Hotel aber auch Neckermann-Reisen mitgeteilt. Das Hotel mit diesen Erlebnissen müssen wir deshalb als „unbedingt nicht empfehlenswert“ einstufen.

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