Diese Seite zu Furl hinzufügen docma.[reisen.korfu.2]

« Teil 1 «

Das Wetter

Einschlägige Klimatabellen sprechen von weniger als einem Regentag im September. Mit dem Wetter hatten wir allerdings nicht soviel Glück: Wir hatten in unseren 14 Urlaubstagen wohl alle Regentage gebündelt, die normalerweise zwischen Mai und September auftreten. 


Der erste Tag

Allerdings hatten wir dadurch die Möglichkeit wirklich phantastische Gewitter erleben zu dürfen :-).  

Einkaufen in Acharavi/auf Korfu

Wie im Reiseführer empfohlen, kauften wir die Dinge des täglichen Bedarfs im Zentrum von Acharavi im Supermarkt "Dímitra". Dort machen auch die Einheimischen ihre Groß- und Wochenendeinkäufe; viel falsch macht man damit also nicht.

Die Preise sind nach der Euroeinführung in Griechenland wohl sehr stark gestiegen; sodass man kein Billigland mehr erwarten sollte. Die Preise dort entsprechen im Mittel etwa denen in Deutschland; einige typische Produkte sind durchaus um einiges billiger was sich aber bei anderen Artikeln wieder ausgleicht.

Als korfiotische Mitbringsel, die am Ende nicht im Keller landen oder als Staubfänger fungieren, bieten sich die unterschiedlichsten Produkte aus Olivenholz an. Neben dem standardmäßigen Kitsch gibt es auch Schalen aus Olivenholz oder sehr schöne Schachspiele. Bei den Schachspielen sollte man sich ein wenig umschauen; es gibt viele verschiedene Varianten und mit etwas Glück findet man auch aufwändiger gestaltete Schachfiguren, ohne dass es unverschämt teuer wird.

Mobilität

Laut Aussage diverser On- und Offline-Reiseführer ist das Busnetz in Korfu gut ausgebaut. Da wir gerne unabhängig vom öffentlichen Nahverkehr sind, haben wir uns eine Scooter gemietet. Mit den 125-ccm-Maschinen (die man in D ja leider nicht fahren darf) kommt man auch problemlos und zügig durch alle Berge.

Wir hatten das Glück, ein wirklich Superangebot zu finden: Kosteten bei den anderen Moped-Vermietungen die Scooter so ca. 120 Euro für 7 Tage, haben wir 75 Euro für 10 Tage bezahlt! 

TIPP: Die Vermietung findet man, wenn man von Acharavi am Strand entlang in den nächsten Ort (Roda) läuft. Dort noch an den ersten Häusern und Kneipen vorbei. Auf der linken Seite kommt dann eine größere umzäunte Wiese. Et voilá! (Die Inhaber sprechen zwar nur ein schlechtes Englisch, aber zum Vertrag schließen, reicht es locker aus.)

Der Vorteil des Scooters gegenüber dem Auto ist, dass man vor allem kleine Wege fährt und so viel mehr vom Lad mit bekommt. Eine gute Karte ist allerdings Voraussetzung.


VORSICHT: Wenn es in den Bergen nach längerer Trockenheit regnet, werden die Asphaltstraßen spiegelglatt; der Staub bildet dann eine fiesen Schmierfilm. Gerade in den Bergen ist dann höchste Vorsicht angesagt; vorsichtig bremsen und Kurven weit ausfahren (gerade in engen Serpentinen). Wir haben das leider am eigene Leib erfahren müssen. Gott sei Dank fuhren wir aber gerade hinter einem LKW mit ca. 1 km/h um eine Kurve. Ohne Vorwarnung rutschte das Vorderrad weg und wir lagen auf der Straße. Da wir aber nur (fast) stehend umgefallen sind, passierte nichts wirklich Schlimmes. Ursachenforschung: Kurve zu eng genommen und auf seitlichabschüssigen Teil der Straße gekommen; keine Chance den Roller noch anzufangen. 


Einen Luxus, den man sich aber unbedingt noch gönnen sollte: Mit dem Jeep durch die Berge! Dazu mehr auf der nächsten Seite. 

» Teil 3 »